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Werke von Yuri Zlotnikov
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Seit den 50er Jahren ist Yuri Zlotnikov fasziniert von der Idee, Abstraktion auf ein semantisches Niveau von Zeichen zu steuern; auf die Ebene einer objektiven und aussagekräftigen Sprache. Dadurch begleitet er seine bildhaften "Texte" mit literarischen Fragmenten (unveröffentlicht, mit Ausnahme von gewissen Auszügen). Sein "Signal-System" bildet das Fundament aller seiner weiteren Experimente sowie seines Versuches, psycho-physiologische Gesetze, die Natur menschlicher Reaktion auf Farben und Formen und nicht zuletzt der weltweit einmalige Wert von graphischen Zeichen und Kategorien sowjetischer und internationaler Kunst zu entschlüsseln.
Zlotnikov unterteilt sein Schaffen in drei Perioden: "Psychophysiologie" ("die Signale"), "Metaphorik" (bis 1988) und "Thinking" (die Kreation eines Denkprozesses in seiner Muttersprache; ein Aspekt, der ihn seit seiner "Neo-Konstruktion"-Serie fasziniert).
Yuri Zlotnikov verfolgt weiterhin ein neues Niveau der Synthese zwischen Logik und Sinne, indem er seine Vision des dynamischen Gleichgewichts auf dieser Welt vertritt.
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